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Bauern

Haben Bauern in Österreich ausgedient?

Österreich gehört zu den Ländern, die einen sehr großen Teil ihrer Ländereien für die Landwirtschaft nutzen. Im EU-Vergleich wird das besonders deutlich. Vor allem der hohe Anteil an Grünland, die sehr große Anzahl an Biobetrieben in der Landwirtschaft und die extreme Kleinstrukturiertheit machen Österreich zu einem Land mit besonderen landwirtschaftlichen Voraussetzungen.

 

Landwirtschaftliche Flächennutzung und Arbeitskräfte

In Österreich werden 44 Prozent der gesamten Bundesfläche für die Landwirtschaft genutzt. Das ist fast die Hälfte des Landes. Trotzdem sind in dem Wirtschaftszweig, der aus Land- und Forstwirtschaft, sowie Garten besteht, gerade einmal fünf Prozent der Berufstätigen beschäftigt.

Größtenteils werden die Arbeiten in der Landwirtschaft von den bäuerlichen Familien selbst durchgeführt. Allerdings stellen die Bauern in Österreich erschreckt fest, dass die Anzahl kleiner, familiengeführter Betriebe im Land stetig absinkt. Waren es 1999 noch 199.000 landwirtschaftliche Betriebe im Familienbesitz, gab es 2006 nur noch 149.000.

Die Zahl der Großbetriebe, die nicht mehr von den Bauern selbst geführt werden, steigt dagegen an, wenn auch nicht ganz so schnell. 1999 gab es 29.500 Betriebe dieser Art, 2006 waren es 31.300. Da stellt sich vielen Bauern die Frage, ob der eigene Hof in dieser Form überhaupt noch weiter geführt werden kann.

 

Urlaub auf dem Bauernhof

Viele Bauern haben deshalb umgestellt. Sie produzieren nicht mehr nur Getreide, Kartoffeln und Co. oder setzen ausschließlich auf die Viehzucht und die Milchabgabe, sondern suchen ein zweites Standbein. Und dabei haben viele Bauern entdeckt, dass der Urlaub auf dem Bauernhof vor allem bei Städtern sehr beliebt ist. Sie freuen sich, Rinder, Hühner, Hasen, Hunde und Katzen einmal aus nächster Nähe erleben zu können und nicht selten helfen sie auch gerne bei der Hofarbeit mit.

Zeitgleich stellen viele Bauern in Österreich auf den Biobetrieb um. Durch diesen können sie hochwertigere Nahrungsmittel liefern, sich aber gleichzeitig selbst höhere Preise verschaffen, die sich am Markt auch durchsetzen können. Trotzdem bleibt die Frage, ob die Bauern auch weiterhin ihre Höfe betreiben können. Die Problematik besteht zudem darin, dass viele Bauern etwa in Berggebieten aktiv sind, die sich nur schwerlich bewirtschaften lassen. Sie müssen dann vermehrt auf Einnahmen aus dem Tourismus setzen, indem sie frische Speisen und Getränke oder Übernachtungsmöglichkeiten anbieten.

 

 
 

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